Back to top

KI in der Erwachsenenbildung

KI in der Erwachsenenbildung
erwachsenenbildung.ch
Dezember 2023

Das zu Ende gehende Jahr war geprägt von einem nicht abreissen wollenden Strom an Meldungen darüber, was generative KI alles neu ermöglicht. Eine stets mitschwingende Frage war, wie sich dadurch der Bildungsauftrag, die Bildungsziele und die Bildungsangebote verändern werden. In verschiedenen Diskussionen mit Bildungsexperten kristallisierte sich heraus, dass das Verfassen von Arbeiten zum Leistungsnachweis eine unsichere Zukunft hat. Neue Chancen sieht man in einem starken Ausbau der mündlichen Komponente. Im direkten Dialog mit Lernenden lässt sich genauer erschliessen, wo sie fachlich genau stehen. Allerdings ist dieser Ansatz sehr zeitaufwändig und bei grossen Lerngruppen kaum zu bewältigen. Ironischerweise könnte hier erneut KI zum Einsatz kommen. Gespräche mit Avataren sind heute mittels VR-Brillen möglich. Der mit KI verknüpfte Avatar kann Lehrgespräche führen und die Antworten der Lernenden analysieren. In welche Richtung sich die Bildung entwickelt, lässt sich noch nicht definitiv sagen. Bis jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass ein grosser Bedarf an der Integration von KI in die Bildungsprozesse besteht, insbesondere dort, wo es um die Vermittlung von Faktenwissen geht. Beim Aufbau und Einüben von Handlungskompetenzen sieht die Situation wiederum anders aus. Vieles ist momentan in Bewegung. Was bleibt, sind die sozialen Aspekte der Erwachsenenbildung und das Zwischenmenschliche der beteiligten Personen. Das ist sicher ein Ankerpunkt andem es sich lohnt festzuhalten.

Übrigens die Frage, wie KI die Erwachsenenbildung verändert und welche Chancen sich eröffnen beantwortet CHATGPT so:

Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, die Erwachsenenbildung grundlegend zu verändern und neue Chancen für Bildungsanbieter zu eröffnen:

  1. Personalisiertes Lernen: KI-Systeme können Lerninhalte an den individuellen Kenntnisstand und Lernstil jedes Erwachsenen anpassen. Dadurch wird das Lernen effizienter und zielgerichteter.
  2. Flexible Lernformate: KI ermöglicht eine Vielfalt an Lernformaten, die über traditionelle Klassenzimmer hinausgehen. Dazu gehören Online-Kurse, interaktive Lernplattformen und virtuelle Realität, die zeit- und ortsunabhängiges Lernen ermöglichen.
  3. Analyse und Feedback: KI-Tools können Lernfortschritte analysieren und Echtzeit-Feedback geben. Das hilft den Lernenden, ihre Schwächen zu identifizieren und daran zu arbeiten.
  4. Automatisierung administrativer Aufgaben: KI kann Routineaufgaben wie Anmeldungen, Bewertungen und Feedback-Erhebungen automatisieren, was Bildungsanbietern mehr Zeit für die pädagogische Arbeit lässt.
  5. Zugänglichkeit und Inklusion: KI-gestützte Technologien können Bildungsangebote für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zugänglicher machen, z.B. durch Spracherkennung und -umwandlung für Seh- oder Hörbehinderte.
  6. Lebenslanges Lernen: Durch KI können Bildungsanbieter massgeschneiderte Weiterbildungsprogramme anbieten, die sich an den sich ständig ändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes orientieren.
  7. Kollaboratives Lernen: KI kann Plattformen für kollaboratives Lernen bieten, wo Erwachsene von überall auf der Welt gemeinsam lernen und Ideen austauschen können.
  8. Innovative Lehrmethoden: Durch den Einsatz von KI in der Bildung entstehen neue Lehrmethoden, wie z.B. gamifizierte Lernumgebungen, die das Engagement und die Motivation der Lernenden erhöhen können.

Diese Entwicklungen eröffnen Bildungsanbietern die Möglichkeit, ihre Angebote zu erweitern, zu diversifizieren und effizienter zu gestalten, um den Bedürfnissen der modernen Lernenden besser gerecht zu werden.

Bild: Symbolbild mit Image Creator von Microsoft Bing erstellt