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Seminar Bedrohungsmanagement

Das Phänomen der Mehrfachtötung und anderer Formen schwerer Gewalt hat seit Jahren auch im deutschsprachigen Raum eine tragische Aktualität gewonnen. Das Spektrum der zielgerichteten Gewalt ist gross. Es fordert zu präventiven Massnahmen auf.

Allein schon Drohungen lösen bei den Betroffenen Ängste aus. Um die aufkommenden Ängste und Eskalationen einordnen zu können, muss das Risikopotential und die Ausführungsgefahr möglichst früh erkannt, eingeschätzt und entschärft werden. Gerade kriteriengeleitete und systematische Assessments sollen hier helfen, die Vorzeichen zielgerichteter Gewalt zu identifizieren und möglichst wirksame Massnahmen zu treffen.

Mit der Sensibilisierung im Bereich des Bedrohungsmanagements werden die Kursteilnehmenden bestärkt, einen präventiven Beitrag zur Verhinderung zielgerichteter Gewalt zu leisten. Denn jede Fachkraft, die in einer psychosozialen, therapeutischen oder pädagogischen Einrichtung arbeitet, kann verantwortlich am Aufbau oder Erhalt ihrer gewaltfreien (Arbeits-)Umgebung mitwirken.
 

Kursbeginn

Auf Anfrage
Preis
1350.00 CHF

Kursadresse

FHS St.Gallen
Rosenbergstrasse 59
9001 St.Gallen

Kursziel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • können diverse gefährliche Problemlagen differenziert betrachten;
  • greifen auf mögliche Handlungsstrategien im Umgang mit Gewalt zurück;
  • entwickeln mehr Einschätzungskompetenz in eskalativen Konflikten;
  • können Bedürfnisse, Interessen und Positionen von Gewalttätern besser identifizieren.

Die Teilnehmenden erlangen praxisrelevantes und psychologisches Wissen zu Hintergründen und aktuellen Entwicklungen in den definierten Kernthemen. Sie lernen die Grundlinien von Konzepten und Methoden der Gewaltprävention und des Bedrohungsmanagements kennen.

Inhalt

Das Seminar führt in zentrale problemorientierte Thematiken ein, insbesondere in

  • die Phänomenologie von Formen schwerer Gewalt am Arbeitsplatz, Stalking/Beziehungsgewalt, Amok, Radikalisierung, Extremismus, Schoolshooting
  • die Risikoanalyse (u.a. Warnverhaltenstypologien, Leaking als Präventionschance, Identifikation von Hochrisikotätern)
  • die Funktion von Netzwerkstrukturen und Programmen im Bedrohungsmanagement
  • Ansätze zur Praxisintegration

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich unter anderem an Fach- und Führungspersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie Personalverantwortliche aus Dienstleistungsbetrieben und Gemeinden
 

Kursform

Live-Veranstaltungen

Unterrichtssprache

Deutsch